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Grundlagen

Stakeholder-Beteiligung

Auch bekannt als: Akteursbeteiligung, Stakeholder-Management

Stakeholder-Beteiligung ist die gezielte Identifikation, Information und Einbindung der Personen und Gruppen, die ein Interesse an einem Vorhaben haben oder davon betroffen sind. In der Planung zählen dazu Anwohner, Unternehmen, Behörden, Verbände und politische Entscheidungsträger.

Stakeholder vs. breite Öffentlichkeit

Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung erreichen die breite Öffentlichkeit; Stakeholder-Beteiligung konzentriert sich auf konkrete Akteure mit definiertem Interesse – ein angrenzendes Unternehmen, einen Verkehrsbetrieb, einen Naturschutzverband, eine Verwaltung. Eine vollständige Beteiligungsstrategie kombiniert beides.

Stakeholder erfassen und priorisieren

In der Praxis werden Akteure häufig nach Einfluss und Betroffenheit kartiert, um zu entscheiden, wie eng man sie einbindet. Ziel ist es, Bedenken früh sichtbar zu machen – solange sie den Entwurf noch beeinflussen können –, statt erst im Erörterungstermin auf organisierten Widerstand zu stoßen.

FAQ

Stakeholder-Beteiligung: häufige Fragen

Sie ist der Prozess, die an einem Vorhaben interessierten oder betroffenen Akteure – Anwohner, Unternehmen, Behörden und Verbände – zu identifizieren und einzubinden, um ihre Anliegen zu verstehen und im Verfahren zu berücksichtigen.

Stakeholder-Beteiligung richtet sich an konkrete betroffene oder interessierte Akteure, Bürgerbeteiligung an die breite Öffentlichkeit. Die meisten Vorhaben brauchen beides.

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